Noch immer wand’re ich allein
durch der Nebel Schattenwand
Hohl klingen leere Phrasen
hämisch grinsend, in buntem Gewand.
Je länger ich folge des Weges Windung
wächst im Dämmerlicht Erkenntnisfindung,
steigt Nebel in des Herbstes Wipfel,
treibt Hirnes Klarheit auf den Gipfel.
Der Sturm kriecht wohlig über wachsweiße Haut,
raschelt kalt durch das brauntote Laub,
Vom Herbstwinden getragen möchte ich sein,
wand’re durch die Schatten allein.
AR291009


