Na wenn ich schon so lieb gebeten werde. Hier also ein Einblick in meinen Sonntag
Auch dieser Sonntag begann wie all die anderen, pünktlich 1 Minute vor Fünf war ich wach. Hellwach. Allerdings auch nur ich. Hibbelig richtete ich das eine hier und das andere dort und nachdem ich die bunte Hälfte (lautstark) überzeugt hatte ebenfalls wach zu sein, gab es Frühstück.
Nach der lebensnotwendigen Coladosis waren Koffein- und Zuckerspiegel bereit für den beherzten Sprung ins Schwärmershirt und in ebendiesem dann auch ins motorisierte Gefährt. Auf gehts
. Gut, die Fahrt war für mich herzerfrischend kurz, da ich nach 3 Minuten eingeschlafen bin. Im Hotel angekommen, erfahren wir, dass das Zimmer auch gegen die Mittagszeit noch nicht bezugsfertig ist (öhm) und entscheiden spontan und überraschend die Sachen dann erst mal im Fahrzeug zu belassen.
Blackfield voraus.
Aus Gelsenkirchen hinaus zur Zeche Nordstern war einfacher, als der Weg hinein und so kamen wir auch fix auf die Straße, die zum Veranstaltungsort führen sollte. 1. Parkplatz – mit schmucken rot-weißen Banderolen und orangebewesteten Männern – gesperrt. So weit – so ernüchternd, weiter. 2. Parkplatz … hey Parkhaus! Freude! Auto sicher abgestellt, Vorfreude in den Augen strebten wir gen Festivalgelände. Und strebten. Und strebten. War schon ein gewaltiges Stück Weg, zumindest in meinen Stiefeln. Herdengetrieben gleich hinter allen anderen her, konnten Karten gegen Festivalbändchen getauscht werden
. Drin.

War das schön, soviele (6000 !) „Gleichgesinnte“, aller Altersgruppen – ja wirklich- zu erspähen. Das mag sich seltsam lesen, aber wenn man sich immerzu selbst erklären muss, tut es unheimlich gut zu sehen, nicht allein zu sein. Dem Einlass folgte ein kleiner Markt mit Merchandising der Bands, Verpflegung aller Arten und was das dunkle Herz noch so begehrt. Das Gelände wurde zuerst erlaufen und es fiel mir sehr schwer die Kamera mal wegzupacken, einfach weil es so schön war.
Einige sms später – und tatkräftiger Hilfe von weniger mit Blindheit geschlagenen Menschen wurde auch zum Schwärmerplätzchen gefunden, Miro und ASS in die Arme geschlossen und die unten gezeigten Bärchen wechselten die Besitzerinnen
Endlich bekamen viele Namen ein Gesicht zugeordnet. Es war so genial euch alle live zu sehen. Danke euch allen für diese unbeschreibbare Zeit.
Am Sonntag gespielt haben:
12:00 – 12:35 Dope Stars Inc sind wir gerade angekommen
12:50 – 13:25 Santa Hates You eine richtig nette Einstimmung
13:40 – 14:15 Faun sagenhaft schön
14:30 – 15:10 Frozen Plasma war nicht ganz mein Fall
15:30 – 16:10 Letzte Instanz jaaaaa,erster Heiserkeitsfaktor
16:30 – 17:15 IAMX ging erstaunlicherweise ziemlich ab
17:35 – 18:25 Suicide Commando die Live-Entdeckung
18:45 – 19:40 Mesh tut mir leid, klang irgendwie alles gleich
20:10 – 21:10 Apoptygma Berzerk Klassiker dabei, sonst schöne Einstimmung auf den musikalischen Höhepunkt
21:40 – 23:00 ASP ja, jaaaaaaaaaaaaaaaa, jaaaaaaaaaaa best Konzert ever, geniale Zugaben, einzigartiges Feuerwerk, ich will mehr!
Glücklich . Fertig. Stimmlos. Ein endgeiler Tag.



